Offenbacher CDU fordert Prüfung längerer Grünphasen an Fußgängerampeln

Die Fußgängerampel wird Grün und kaum hat man die Mitte der Fahrbahn erreicht, auch schon wieder Rot. Ein Beispiel für solche Ampelschaltungen findet man etwa im Kreuzungsbereich Berliner Straße/Kaiserstraße. Ein Ärgernis besonders für ältere und geh- oder sehbehinderte Menschen. „Daher möchte sich die CDU-Fraktion dafür einsetzen, dass auch mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger künftig gefahrlos die Fußgängerfurt bei andauernder Grünphase überqueren können“, betont die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Zacharoula Bellou.

Bereits 2005 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, durch fußgängerfreundlichere Ampelschaltungen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen. Hierzu wurde auch ein Bericht vorgelegt, dem Verbesserungsmöglichkeiten zu entnehmen waren. Tatsache ist aber aktuell, dass die Bürgerinnen und Bürger sich an vielen Ampelanlagen sportlich sehr ambitioniert bewegen müssen, um die Straße während der Grünphase überqueren zu können. Dies ist aber eben nicht allen Bürgerinnen und Bürgern in der Weise möglich. „Daher hat die CDU einen Antrag zur nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eingereicht, mit dem die Ampelschaltrungen überprüft und ggf. Maßnahmen benannt werden sollen, mit denen auch den Bedürfnissen älterer und gehbehinderter Menschen entgegengekommen werden kann“, so die CDU-Stadtverordnete Bellou abschließend.

Quelle: CDU Offenbach