Neue Impfstation in Offenbach – impfen ohne Termin

Um Offenbacherinnen und Offenbachern weiter zentral eine Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung anzubieten, nimmt die neue Offenbacher Impfstation am Donnerstag, 21. Oktober, ihren Betrieb auf. Die Einrichtung des Stadtgesundheitsamts befindet sich im denkmalgeschützten Bernardbau (früher Bürgerbüro). Neben der stationären Einrichtung im Bernardbau wird es auch mobile Impf-Aktionen im gesamten Stadtgebiet geben.

Impfwilligen in Offenbach soll weiterhin unkompliziert Impf-Möglichkeit geboten werden

Bürgermeisterin Sabine Groß: „Alle wünschen sich eine Rückkehr zur Normalität. Mit der Impfung kann jeder einen Beitrag dazu leisten. Jede Impfung zählt. Deshalb wollen wir Impfwilligen weiterhin unkompliziert das Impfen in zentraler Lage der Stadt anbieten. Mit der Einrichtung der Impfstation hat das Team des Stadtgesundheitsamts einen Sprint von der Schließung des Impfzentrums Ende September bis zum Start der eigenen Impfstation nur knapp einen Monat später hingelegt. Ich bin sehr dankbar für dieses erneut große Engagement und die gute Zusammenarbeit mit allen Partnern.“

Impfen ohne Termin in Offenbach in der neuen Impfstation im Bernardbau

Ab Donnerstag, 21. Oktober, können Impfwillige an fünf Tagen in der Woche das Angebot der Corona-Schutzimpfung in der neuen Impfstation in der Herrnstraße 61 in Anspruch nehmen. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Die Impfstation hat an folgenden Tagen geöffnet: Dienstag von 8 Uhr bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 Uhr bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 Uhr bis 20 Uhr, und Freitag und Samstag von 10 Uhr bis 21 Uhr. Der Eingang befindet sich neben dem Rolltor in der Herrnstraße.

Impfen lassen können sich alle, die ihre Erst- oder Zweitimpfung gegen Corona in Anspruch nehmen wollen. Auch Menschen, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für die Booster-Impfung in Frage kommen. Für wen die Impfempfehlung zur Auffrischungsimpfung aktuell besteht, kann auf www.offenbach.de/impfen nachgelesen werden.

Vor der Impfung sind ein gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild, die Krankenversicherungskarte und der Impfpass (wenn vorhanden) vorzulegen.

Mobile Impfteams organisieren Impfaktionen in Offenbach

Zum Team der Offenbacher Impfstation zählen ebenfalls zwei mobile Impfteams, die flexibel im gesamten Stadtgebiet Impfaktionen organisieren – auf Festen, Veranstaltungen, in sozialen Einrichtungen, Gemeinden und Vereinen. Interessierte können sich per E-Mail an die Impfplanung der Stadt Offenbach unter impfplanung@offenbach.de wenden.

Zur Verfügung stehen für Erwachsene die Impfstoffe von Biontech, Moderna sowie Johnson & Johnson. Für unter 18-Jährige kommen ausschließlich Biontech und Moderna zum Einsatz. Bei den mRNA-Impfstoffen Biontech und Moderna ist eine zweite Dosis erforderlich – den Termin zur Zweitimpfung erhält der Impfwillige vor Ort in der Impfstation.

Der Vektorimpfstoff Janssen des Herstellers Johnson & Johnson ist grundsätzlich für Menschen ab 18 Jahren zugelassen. Die STIKO empfiehlt den Impfstoff jedoch für Personen über 60 Jahren. Dennoch dürfen Menschen unter 60 Jahren nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoakzeptanz ebenfalls damit geimpft werden. Bei Johnson & Johnson ist nur eine einzige Impfung notwendig. Bereits 14 Tage nach Impfung besteht ein vollständiger Impfschutz. Zur Optimierung des Impfschutzes wird eine Booster-Impfung vier Wochen nach Impfung vom Ständigen Impfkommission empfohlen. Auch zu dieser Auffrischungsimpfung können Impfwillige die Impfstation aufsuchen.

Die STIKO hat die Impfung von Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren gegen Corona, auch ohne Vorerkrankungen, empfohlen. Für die Impfung von Kindern unter 18 Jahren muss eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten bei Impfungen vorliegen. Kinder unter 14 Jahren müssen von einem Elternteil zur Impfung im Impfzentrum begleiten werden. Es muss ein ärztliches Gespräch über die Risiken der Impfung geführt werden. In Offenbach werden unter 18-Jährige mit Biontech oder Moderna geimpft. Über 18-Jährige werden nach Aufklärung durch einen Arzt mit Biontech, Moderna und Johnson & Johnson geimpft.

Quelle: Stadt Offenbach