IHK Offenbach und Offenbach offensiv e.V. fordern schnelle Realisierung der Verbindungsstraße B448

Wirtschaft spricht sich für schnelle Realisierung der Verbindungsstraße aus: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main und der Verein Offenbach offensiv fordern eine schnelle Realisierung der Verbindungsstraße zwischen Mühlheimer Straße und B448.

Die Vorsitzende des Offenbach offensiv e.V., Franziska Hoefer, betont: „Die Verbindungsstraße ist eine wichtige Schlüsselmaßnahme unseres gemeinsam mit der Stadt erarbeiteten Masterplans. Wir haben mit dem Plan schon viel erreicht. Für die weitere Umsetzung gemeinsam mit der Stadt haben wir uns noch viel vorgenommen, zum Beispiel bei der Ansiedlung von Unternehmen und der Attraktivierung der Innenstadt. Deshalb begrüßen wir den geplanten Grundsatzbeschluss zur Verbindungsstraße bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung sehr.

Verbindungstraße B448 ist für die gewerbliche Entwicklung ohne Alternative.

IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner ergänzt: „Es gibt noch einige Herausforderungen zu meistern, bis die ersten Autos diese Verbindung nutzen können. Diese sind aber aus unserer Sicht lösbar. Voraussetzung dafür sind ein entsprechender politischer Wille und das Engagement aller Beteiligten in Politik und Verwaltung. Denn eins ist klar: Die erfreuliche Entwicklung auf dem Innovationscampus mit der Ansiedlung von Samson und BioSpring und die Möglichkeit weiterer Entwicklungen rund um den Designpark erfordern eine gute Verkehrserschließung. Die Verbindungstraße ist für die gewerbliche Entwicklung im Offenbacher Osten ohne Alternative.

IHK und Offenbach offensiv betonen, dass die in der Beschlussvorlage genannten Themen herausfordernd sind. Weinbrenner unterstreicht: „Für den Bau der Verbindungstraße werden einige Bäume gefällt werden müssen. Die bisherigen Untersuchungen haben aber gezeigt, dass sich die Auswirkungen auf Natur und Landschaft durch die Lage entlang der Bahntrasse und durch umfassende Ausgleichsmaßnahmen begrenzen lassen. Für die Frage der Renaturierung der Flächen im Bereich des bestehenden Anschlussknotens braucht es zudem die Zustimmung des Landes und eine Lösung für die Parksituation am Stadion. Alles Dinge, die nur gemeinsam von allen Beteiligten in Politik und Verwaltung geklärt werden können.

Auch der Umzug der Vereine auf dem Gelände des Offenbacher Verwaltungs- und Organisationsvereins (OVO) und der Kleingärtner seien nicht gänzlich ohne Konfliktpotenzial. Weinbrenner unterstreicht: „Die Finanzlage der Stadt macht es nicht einfach die Finanzierung sicherzustellen. Langfristig ist die Verbindungsstraße aber eine Investition, die dazu beiträgt, die Gewerbesteuereinnahmen zu verbessern und damit zukünftig auch den ÖPNV und anderen Aufgaben der Stadt mitzufinanzieren. Kurzfristig muss deshalb eine Perspektive für die Finanzierung des Projektes auch mit der Unterstützung von Bund und Land entwickelt werden.

Hoefer betont: „Diese Punkte müssen schnell und strukturiert angegangen werden. Dabei sollten Politik und Verwaltung im Sinne einer Taskforce eng zusammenarbeiten und flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen und neue Erkenntnisse reagieren. Es geht insgesamt sowohl um die Erreichbarkeit der Unternehmen im Offenbacher Osten, als auch um die Entlastung der Anwohner entlang der Bieberer Straße und der Unteren Grenzstraße.

Quelle: Pressemitteilung IHK Offenbach & Offenbach offensiv e.V.