Energiesversorgung Offenbach: Strom- und Gaspreise steigen zum Jahreswechsel

Trotz der gesunkenen EEG-Umlage müssen sich die Haushalte in Stadt und Kreis Offenbach zum kommenden Jahr auf steigende Strompreise einstellen. Als Grund nennt die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) vor allem die stark gestiegenen Großhandelspreise und die höheren Netzentgelte. „Da wir einen Großteil der Strommengen langfristig beschaffen, können wir die ungewöhnlich hohen Preissteigerungen jedoch abschwächen“, sagt EVO-Vertriebsleiterin Bettina Buchert.

Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden zahlt demnach im Grundversorgungstarif „EVO Classica“ künftig 50 Euro (brutto) im Jahr mehr. Das entspricht einer Preissteigerung von rund 5 Prozent. Bei den Sondertarifen steigt bei gleichem Verbrauch der Preis um bis zu 7 Prozent. „Wir sind sehr froh, dass wir die enormen Preisexplosionen an den Beschaffungsmärkten bisher für unsere Kunden abmildern können – wenn auch nicht vollständig“, urteilt Buchert.

Gestiegene Gaspreise auf Großmarkt sorgen auch bei Gas für Preisanstieg

Kunden der Gasversorgung Offenbach GmbH (GVO) müssen ebenfalls mit höheren Preisen zum Jahreswechsel rechnen. Verantwortlich für den Preisanstieg sind wie beim Strom auch die deutlich gestiegenen Gaspreise auf dem Großhandelsmarkt sowie der gesetzlich festgelegte Preis für CO2-Emissionen. Dem entgegen steht eine leichte Reduzierung der Netzentgelte in diesem Energie-Segment. „Da wir beim Gas einen Großteil der Gasmengen langfristig beschaffen, können wir die hohen Preissteigerungen ebenfalls abfedern“, sagt Buchert. Der Arbeitspreis für Erdgas steigt somit pro Kilowattstunde zum 1. Januar 2022 in der Grundversorgung um 0,77 Cent (brutto). Daraus ergeben sich zum Beispiel für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden in der Grundversorgung Mehrkosten von rund 13 Euro im Monat. Das entspricht einer Preissteigerung von rund 10 Prozent. Bei den Sondertarifen steigt bei gleichem Verbrauch der Preis um mindestens 14 Prozent.

Laut Vertriebschefin Buchert bietet die EVO seit vielen Jahren ein hohes Maß an Stabilität und Sicherheit – so auch in diesen Zeiten der stark gestiegen Energiepreise. „Wir haben auf die aktuelle Situation an den Energiemärkten reagiert und neue, ökologisch sinnvolle und flexible Tarife für unsere Kunden aufgelegt”, sagt Buchert. Die neuen Strom- und Gastarife können unter www.evo-ag.de/angebot abgeschlossen werden.

Abschläge anpassen um Nachzahlungen zu vermeiden

Um höhere Nachzahlungen bei den Strom- und Gasrechnungen zu vermeiden, empfiehlt EVO-Vertriebschefin Buchert, die Abschläge entsprechend anzupassen. Dies sei schnell und einfach über den EVO-Onlineservice möglich. Dort lassen sich auch unter anderem die Kontaktdaten aktualisieren, Vertragsinformationen einsehen und Zählerstände übermitteln. Zusätzlich beantwortet die EVO-Kundenberatung montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der EVO-Servicenummer 069/8088-1111 Fragen. Eine persönliche Beratung ist zudem unter Beachtung der jeweils gültigen Corona-Regelungen in den „EVO-Service-Punkten“ in der Region möglich.

Quelle & Foto: EVO AG